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Freitagmittag

03/07/2015 - Texte

Ich spüre diese Stille in mir. Ein tiefer Friede und ein eins sein mit „allem“ – auch mit der flirrenden Sommersonnentemperatur des Tages. Eine Amsel singt ihr Lied in der Kastanie vor meinem Domizil.

Heute Morgen kurz nach 6 Uhr war ich bereits an der Tankstelle und habe mein Auto mit dem Hochdruckreiniger von den Früchten der Lindenbäume befreit, unter denen er die letzten fünf Tage geparkt hatte.

Eine große Betriebsamkeit herrschte trotz Ferienzeit in den Strassen und ich dachte an meinen Vater; der war Gleisschweißer bei der Deutschen Bundesbahn. Im Sommer fingen er und seine Kollegen bereits um 4 Uhr morgens mit den Schweißarbeiten an, unterbrachen über Mittag für ein paar Stunden die Arbeit, um ab späten Nachmittag bis in die Nacht hinein weiter defekte Gleise zu reparieren.

Seit der Hochsommer angekommen ist, koche ich mir täglich Früchtetee, fülle den in 0,75 l Glasflaschen, lasse ihn abkühlen und peppe damit geschmacklich mein Leitungswasser auf, von dem ich aktuell ca. vier Liter trinke statt der sonst üblichen zwei. Ich liebe diese Temperatur und kann auch bei 40° im Raum tief und fest schlafen. Gestern Abend waren es allerdings lediglich 37°C, die sich bis heute Morgen auf 28° reduziert hatten 🙂

Nachdem ich heute Morgen eine halbe Ananas gefrühstückt habe, wollte mein Körper heute Mittag chinesische Hühnersuppe. Die bekam er auch. Und danach einen kleinen, starken Espresso. Jetzt fühlt er sich rundum wohl und ich kann gestärkt und entspannt den zweiten Teil meines Tagwerkes angehen. Wow, geht’s mir gut 🙂